Die Reife der Trauben ist ein wesentliches Element, um guten Wein zu erzeugen. Sie besteht aus drei Grundformen:

Die physiologische: da wird die Zuckerkonzentration gemessen.
Die phänologische: sie umfasst alles was die minerale und pflanzliche Reife betrifft.
Die aromatische: hier geht es um die Konzentration, die Intensität und die Entfaltung des Geschmacks.

In unserem wechselhaften Klima erreichen die drei Reifen ihr Optimum nie zum gleichen Zeitpunkt. Deshalb können die verschiedenen Jahrgänge grosse Unterschiede aufweisen. Dank dieser Unterschiede haben wir die Garantie nie der Vereinheitlichung der Weine zu unterliegen. Es braucht viel Fingerspitzengefühl, um für jeden Weinberg den optimalen Lesezeitpunkt zu bestimmen.

Ah, die Gärungen! Da geschehen wunderliche Phänomene, unkontrollierbare Situationen mit einem mystischen Anhauch, welche zur Geburt des Weines führen. Diese Reaktionen rufen bei den Winzern seit Jahrtausenden Ängste und Leidenschaften hervor und das heute noch. Trotz der Technik, der Wissenschaft und der modernen Kellerausrüstung beeinflussen diese mysterišsen Naturerscheinungen und Naturgesetze unsere Arbeit. Wir regeln nur die Temperatur, sie erlaubt uns die Gärung zu steuern und dadurch die besten Aromen aus der Frucht zu befreien.
Unsere Keller sind optimal für die Regulierung der Temperatur ausgestattet.